Deine Heimat.
Dein Südtiroler Bauer.

Milchmädchen

Was so alles stimmen muss, damit
sich Kühe richtig wohlfühlen.

Im Euter der Kühe entsteht aus Wasser, Kohlenhydraten wie Laktose, Fett, Eiweißen und Spurenelementen Milch. Dabei ist die Milch jeder Kuh individuell verschieden. Die genaue Zusammensetzung ist unter anderem abhängig von ihrem Alter, Vererbung und wann sie zum letzten Mal ein Kälbchen bekommen hat. Weitere Faktoren sind die Bewegung und Ernährung der Tiere, für die die Landwirte sorgen: Fitnessprogramm und gesundes Futter sorgen für eiweißreiche Milch mit vielen Omega-3-Fettsäuren und Vitamin A und D. 

Alles unter Kontrolle

Die Milch der Südtiroler Kühe wird stichprobenartig analysiert, damit die Qualität garantiert werden kann. Auch wenn ein Landwirt gerne genau wissen möchte, wie etwa der Fett- oder Eiweißgehalt der Milch seiner Kühe ist, kann er eine Probe davon ins Labor seiner Molkerei senden. Zu den Untersuchungsergebnissen gibt es so schnell wie möglich Auskunft – nach Wunsch via E-Mail, Telefon oder SMS.

Guten Appetit

Um ihrer täglichen Arbeit als Milchlieferantinnen nachzugehen, müssen Kühe viel und oft Kraft tanken. Dafür verputzen sie gute 15 Kilogramm Heu am Tag. Sobald im Sommer frisches Gras auf ihren Speiseplan kommt, scheint ihr Hunger größer zu werden. Davon brauchen Kühe bis zu 80 Kilo. Verfressen sind sie deshalb aber nicht: Im Gegensatz zum trockenen Heu besteht frisches Gras nämlich bis zu 85 Prozent nur aus Wasser. Kein Wunder, dass sie mit kleineren Mengen nicht satt werden. Ihren Durst stillt eine Kuh mit bis zu 100 Liter Wasser täglich. 

Wenn Kühe gerade nicht mit Fressen beschäftigt sind, widmen sie sich stundenlang dem Wiederkäuen. Dabei wirken sie sehr entspannt. Kühe brauchen tatsächlich ihre Ruhe: Sie sind lärmempfindlich und mögen keine hektischen Bewegungen. Die vertraute Bauernstimme kann sie aber wieder beruhigen. Dass das Verhältnis zwischen den Bauern und ihren Tieren so persönlich ist, liegt auch daran, dass viele Landwirte hierzulande recht kleine Höfe bewirtschaften, denn weniger als sechs Prozent haben mehr als 50 Tiere. Bei durchschnittlich 15 Kühen und acht Jungtieren lässt sich leicht der Überblick bewahren. 

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